Dienstag, 15. März 2011

mal die Perspektive ändern: der zweite Tag

Der zweite Tag begann zunächst etwas ungewöhnlich: Als ich den Raum betrat, kam die Kursleiterin auf mich zu und umarmte mich. Mir stellte sich die Frage, was passiert denn hier? Dann kamen die anderen Teilnehmer zu mir und begrüßten mich auf andere Arten. So begann der Tag und es folgten weitere Überraschungen.

Eine spätere Aufgabe bestand darin, sich in andere Kommunikationsstile hinein zu versetzen, für mich bestand die Aufgabe sehr laut und emotional zu reden. Das war eine Herausforderung, denn es entspricht nicht meinem Wesen. Aber es war sehr lustig und Ali konnte sich kaum einkriegen vor lachen. ;-) Sogleich viel mir die Aufgabe viel leichter. Das Ergebnis der Aufgabe war die Erkenntnis, wie viele verschiedene Kommunikationsstile die Menschen verwenden und wie man sie verstehen kann, für mich persönlich war das eine sehr aufschlussreiche Erkenntnis!
Nicht weniger aufschlussreich, dafür etwas anstrengender fand ich die Aufgabe mit den unterschiedlichen Situationen, in denen sich die Menschen befinden und die für sie ein Problem darstellen. Es fiel mir schwer, mich hinein zu versetzen in diese Situationen: vielleicht lag das an der Uhrzeit, denn am Ende verließ mich die Konzentration.
Nichts destotrotz war der Tag lehrreich, denn wir wissen nun, dass Konflikte und Probleme häufig auf Missverständnisse und zu schnellem Verurteilen beruhen. Statt gleich die Konversation mit einer Person aufzugeben, sollte man lieber nach den Ursachen forschen und Vorschläge machen, wie man die Situation retten bzw. ändern kann. Für uns alle bedeutet das im Grunde, mehr Geduld zu haben und auch den Mut zu haben nachzufragen, wenn man ein Missverständnis aufdecken will.

Alles in Allem war es ein aufschlussreicher und intensiver Tag, aus dem ich einiges mit nehmen konnte.

Bis später!
Pauline

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen